BUILD A LIFE YOU LOVE

Ich arbeite in einem Job, in dem ich täglich mit sehr vielen Menschen zutun habe. Menschen gehen ein und aus, die einen bleiben was länger, die anderen sind schnell wieder weg. Aber doch haben all diese Menschen was gemeinsam. Es gibt zwei Arten von Menschen, denen ich täglich begegne. Zwei Arten von Menschen, egal in welcher Branche oder Lebenslage. Die eine Art Mensch, ist freundlich, nett, hat Anstand und weiß was sie will und wer sie sind und was sich gehört. Sie sind zufrieden und sehen das Leben als das was es ist, ein Geschenk. Diese Menschen sind meist, sehr erfolgreich in dem was sie tun. Damit meine ich nicht nur auf berufliche Sicht, sondern allgemein, das Leben was sie führen. Es ist erfolgreich. Höhen und tiefen gibt es überall, bei jedem. Aber diese Menschen machen meist aus ihren schlechten Erfahrungen, aus ihren Hürden, etwas positives. Entweder das, oder sie beißen die Zähne zusammen und stehen es durch. Aber egal wie sie sich entscheiden, sie lernen daraus. Lernen, was man besser machen kann, lernen, wie man anders umgehen kann, lernen, das man nicht alles verhindern kann. Egal was und wie, aber sie ziehen ihre positiven Schlüsse daraus und lernen. Sie wachsen daran. Denn daraus besteht das Leben, das ist Leben, das Leben baut auf einzelnen Erfahrungen, Lektionen, Abschnitten in denen man was Lernt, auf. Diese Menschen wissen, dass nach schlechten Tagen, auch gute folgen. Das nach Niederschlägen, wieder Positive Ereignisse folgen.
Dann gibt es die andere Art Mensch. Die Menschen, die die Türe reinkommen und entweder eine Fluppe ziehen, als wäre gerade jemand gestorben und das immer. Viele Menschen kommen mehrmals in der Woche oder im Monat, und es ist immer das gleiche. Sie sind Negativ, unfreundlich und ungeduldig. Man sieht ihnen sofort an, dass man damit lieber keine Zeit verbringen möchte. So geht es mir. Diese Menschen geben oft anderen die Schuld dafür, dass sie so drauf sind, wie sie es sind, oder dafür, dass es ihnen so geht, wie es ihnen geht. Sie suchen Fehler immer bei anderen, nie bei sich selbst. Sie gehen jeden Tag, ihr Leben lang zu dem selben Job, der sie nervt, der sie nicht erfüllt, aber ein halbwegs gescheites Einkommen versichert, das gerade so reicht. Sie sind damit einverstanden und haben es akzeptiert. Sie führen ein Leben, das gerade so reicht. Sie gehen Abends nach Hause, zu Ihren Familien, und lassen dort ihren Frust raus. Geben dem Partner die Schuld, vernachlässigen die Kinder, denn Sie sind unzufrieden. Sagt man den Menschen aber, dass sie etwas ändern können und vorallem aber sollten, haben sie diese Art von Leben schon akzeptiert.

Diese Menschen lernen nicht aus Fehlern, lernen nicht aus der Erfahrung, sind nicht bereit überhaupt etwas dazu zulernen. Und wisst ihr was? Diese Art von Mensch, kann ich nicht verstehen. Und noch viel besser, ich will Sie nicht verstehen. Ich habe diese Art von Menschen immer um mich herum, egal wo. So wie jeder von uns. In der Familie, auf der Arbeit, beim Einkaufen, im Urlaub. Überall. Die Kunst ist es, damit umzugehen und diese Menschen und die Energie die diese Menschen mit sich bringt, nicht an einen dran zu lassen. Denn wenn ein Mensch, den ganzen Tag so drauf ist ist es ganz normal, dass er alle um einen herum mit runter zieht. Wie gesagt, egal wo. Du allein, kannst dafür sorgen und entscheiden, was du im Leben möchtest, mit welchen Art von Menschen im Leben dich umgeben möchtest, ob es Menschen sind, die dich bereichern, dich inspirieren, die jeden Tag mit dir besser werden wollen, oder ob die Art von Mensch, die dich runterzieht, die dir Mut nimmt, die dir Freude nimmt. Ich weiß, so einfach dargestellt ist es nicht. Es gibt nicht nur die eine oder die andere Seite. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, erst recht nicht gibt es nicht nur gut oder falsch. Nicht jeder Mensch ist gleich, wir Menschen lernen immer dazu, wir sind das, was uns passiert ist und vorallem aber das, was wir daraus machen. Aber das bleibt nicht aus, nur wir müssen entscheiden wie wir damit umgehen. Ob wir das Leben als ein Geschenk sehen, dankbar für jede Erfahrung sind, die wir machen, nach jedem Niederschlag in den Spiegel gucken zu können und sich selbst sagen zu können “Danke, das hat mich stärker gemacht“, oder zu sagen “Ich kann nicht, ich will nicht, es geht nicht“. Menschen sind grausam und Menschen machen schlimme Dinge. Das ist der Mensch, oft hängt ein Ereigniss garnicht mit dir zusammen, es sind andere Menschen dafür verantwortlich, aber das ist Leben, du kannst anderen die Schuld dafür geben, aber es liegt ganz allein bei dir, wie du damit umgehst. Ob du dich hängen lässt, oder weiter machst. Du entscheidest, ob du Verantwortung übernimmst und dazu Lernst. Für mich, ist es jeden Tag Arbeit, aber ich weiß ja wofür ich es mach. Ich weiß was ich im Leben will und ich weiß, dass alles aus einem Grund passiert. Wenn man jedes Ereignis als solches betrachtet, ist es viel einfacher damit umzugehen und nach vorne zu blicken. Für viele ist es einfacher, zurück zu blicken, sie geben ihrer schlimmen Kindheit oder mehreren schlechten Erfahrungen die Schuld. Klar ist es nicht leicht, das Positive zu sehen wenn man soviel negatives erlebt hat, aber dafür dass du eine Scheiß Kindheit hattest, hast du nicht das Recht als Erwachsener ein Arschloch Zusein, ganz einfach. So sehe ich das, und das ist auch nur meine Sicht. Ich will keinem vor dem Kopf damit stoßen, ich weiß dass schlimme schlimme Sachen auf der Welt passieren, dass es böse Menschen gibt, die Böse dinge tun. Aber du allein bist für dich und dein Leben verantwortlich. Nur du. Niemand anderes. Du musst kämpfen, nicht für andere, sondern für dich. Du bist das, was du draus machst, nicht das was du erlebst. Du kannst der Mensch sein, der du sein möchtest.

Das Leben ist ein Geschenk, und ich möchte kein Leben führen, wo ich den zweiwöchigen Jahresurlaub entgegen fiebere, weil mein Job so ätzend ist und die Leute um mich herum mir auf die Nerven gehen. Ich möchte ein Leben führen, von dem ich keinen Urlaub brauche. Ich möchte Menschen um mich herum haben, die glücklich sind dass ich da bin und vorallem aber, Menschen um mich herum haben, die ich glücklich machen kann. Ich bin nicht Mutter Theresa, ich bin für kein Glück außer meins Verantwortlich, aber das was ich für andere Menschen sein kann ist, ein Mensch zu sein, mit dem sie sich gerne umgeben. Ich möchte keinen Menschen in meinem Leben, die mich anmotzen, anschreien und mir sagen dass ich scheiße bin oder dass ich nerve oder dass sie besser ohne mich dran wären, dass sie froh sind, dass ich nicht da bin, hab ich alles schon erlebt. Aber es liegt allein an mir, wie ich damit umgehe. Ich habe für mich entschieden, dass das Leben ist, was ich draus mache. Dass das Leben passiert, ich nur eins davon habe und nur ich, dafür verantwortlich bin. Ich mache niemanden mehr für das verantwortlich was passiert ist, sondern blicke nach vorne und weiß, dass alles aus einem Grund passiert. Und ich finde mit dieser Art zu denken und die Welt zu sehen, ist es viel schöner als die andere Seite. Und von einfach war doch nie die Rede.

Schön dass ihr bis hierhin gelesen habt, schön dass ich meine Gedanken mit euch teilen konnte. Passt auf euch auf ♥

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.